Unsere 7 Besonderheiten

Systemische Therapie

Seit 2018 ist die systemische Therapie kassenärztlich zugelassen. Wir praktizieren diese moderne Therapieform bereits seit 2006 und können damit auf eine breite Praxis und große methodische Sicherheit zurückgreifen. Dazu gehört ein therapeutisches Selbstverständnis, das an die Gestaltungskräfte der Klientin glaubt, ihre Ziele ernst nimmt, sich nicht vor Humor scheut und kreative Verrücktheit zulässt, um Suchprozesse anzuregen. Die Ausbildung unserer systemischen Therapeutinnen erfolgte bei András Wienands.

Offene Konfliktlösung

Wir praktizieren die Methode der gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg. Sie ermöglicht den Teilnehmerinnen eine niederlagelose Konfliktbewältigung und die Erfahrung, dass Beziehungen wertschätzend gestaltbar sind, ohne die eigenen Bedürfnisse zurückstellen zu müssen. In diesem Kontext lernen die Teilnehmerinnen Wünsche auszusprechen, zu nehmen, nein zu sagen und eigene Bedürfnisse zu vertreten. Dies führt zu mehr Selbstwertgefühl. Tiefliegende Konflikte, die sich in aktuellen Beziehungen re-inszenieren, erfahren Heilung.

Psychosomatik

In systemischer Tradition verstehen wir Symptome als Lösungsversuche und als beziehungsgestaltende Fähigkeiten. Wir betrachten den Menschen als Gesamtsystem im Kontext seiner Interaktionen. Ziel ist, die Teilnehmerinnen zu motivieren, für die eigene Entwicklung in Verantwortung zu gehen, anstatt diese an den Körper oder an immer wiederkehrende Beziehungskonflikte delegieren zu müssen. Das Beleuchten seelischer Hintergründe setzt Stärken frei. Die Veränderung des Umgangs mit den eigenen Bedürfnissen und den Beziehungen zu anderen fördert soziale Zugehörigkeit, öffnet Perspektiven und führt zu einer besseren Gesamtgesundheit. Eine Trainerin hat die Zusatzqualifizierung „Lösungsorientierte Systemische Psychosomatik“.

Kleiner Träger

Unser Träger und die Projekte befinden sich bei uns in einem Haus. So haben wir kürzeste Wege der Kommunikation und können schnelle Entscheidungen treffen. Unsere flache Hierarchie macht uns höchst flexibel. Kein Wissen über Teilnehmerinnen geht verloren und unsere Partner*innen haben immer dieselben Ansprechpartnerinnen. Im Rahmen systemischer Organisationsentwicklung greifen wir Krisen und Entwicklungsimpulse ad hoc auf und prüfen sie auf enthaltene Veränderungsbedarfe. Jede Mitarbeiterin verpflichtet sich zu Selbsterfahrung. Unsere Konzeption wandelt sich dynamisch und reagiert auf gesellschaftliche Entwicklungen und Notwendigkeiten unserer Teilnehmerinnen.

Schutzraum von und für Frauen

Gerade aus traumapädagogischer Sicht bietet unser geschlechtsspezifischer Schutzraum die nötige Sicherheit und Zuflucht, um an tief gehenden Themen zu arbeiten. Die systemische Therapie in einem reinen Frauenraum reagiert auf die weibliche Art der Problemlösung, nutzt die beziehungsgestaltenden weiblichen Stärken und setzt Geborgenheitsdefiziten mütterliche Wärme entgegen. In der Gruppe begegnen sich Generationen – wir nutzen diese Dynamik als Labor, um Mutter-Kind- und Kind-Mutter-Konflikte neu zu beleuchten und Beziehungsgestaltung nachhaltig zu verändern. Eine Trainerin hat die Zusatzqualifizierung „Systemische Pädagogik mit Traumatisierten“.

Gruppentherapie

Gerade weil systemische Therapie davon ausgeht, dass seelische Symptome in Wechselwirkung mit sozialer Interaktion stehen, ist unsere Gruppenkonstellation so wertvoll. Sie ermöglicht Heilung durch Begegnung. Die Gruppe ist für die Teilnehmerinnen sozialer Lern- und Versuchsraum aber auch Motivatorin, Feedback- und Rückhaltgeberin. Die Veränderungsprozesse der Einzelnen, erhalten automatisch die Rückkopplung der Anderen. So erfährt die Teilnehmerin unmittelbar die Wirksamkeit ihrer neuen Lösungen. An dieser Stelle binden sich gut die individuellen Therapieergebnisse ein, die unsere Teilnehmerinnen aus ihren parallel laufenden Psychotherapien mitbringen.

Unbegrenzte Nachsorge

Wir glauben daran, dass Entwicklung in Zyklen verläuft und dass seelische Themen auf neuen Entwicklungsstufen wiederkehren und nach Lösungen auf der nächst höheren Ebene suchen. Wir bieten unseren Absolventinnen jederzeit die Möglichkeit auf ein Telefonat, Gespräch oder Coaching. Jede Woche findet ein moderiertes Ehemaligentreffen mit einer Peer-Trainerin statt. Unsere Absolventinnen haben die Möglichkeit, innerhalb eines Jahres für eine dreimonatige Adaption zu uns zurückzukehren.

Wir sind Mitglied in folgenden Gremien:

  • Deutsche Gesellschaft für systemische Familientherapie und Beratung – DGSF
    (Nelli Schulz ist Sprecherin der Regionalgruppe Chemnitz)
  • Qualitätsentwicklungswerkstätten der Qualitätsdialoge des Nationalen Zentrum Frühe Hilfen
  • Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft der Stadt Chemnitz (stimmberechtigtes Mitglied)
  • außerdem sind wir Praxisstelle der Hochschule Mittweida, FK Soziale Arbeit

Spendenkonto
Salute e.V. – Institut für soziales, kulturelles und gesundheitliches Lernen
DE 26 8705 0000 3551 0001 06
CHEKDE81XXX
Sparkasse Chemnitz

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